Days #6&7

Es gibt eigentlich wenig zu erzählen. Der Alltag hält auch hier Einzug.

Gestern gab es wenig Besonderes zu tun. Bisschen das Gasthaus auf Vordermann bringen, hier ein bisschen aufräumen und dann den Kleinen abholen. Das hat auch, auch wenn ich ihn zum ersten Mal ganz allein geht hatte, gut funktioniert und zum ersten Mal war EL auch relativ ruhig und alleine am Spielen..Bis dann die Schwester/Mutter für paar Minuten kam, um etwas zu holen, dann wurde es problematisch. Natürlich bin ich noch kein „Ersatz“ für die Beiden. Doch ein Keks und ein Schnuller wirken Wunder bei der Kinderberuhigung, sodass das auch ohne große isländische Sprachkenntnisse meinerseits ganz gut funktioniert hat. Dann waren wir die große Schwester bei einem Geburtstag abholen. Die Kiddies waren bei irgendwelchen Leuten, die zwei Islandponys besitzen, welche natürlich große Attraktion war, sodass da jeder mal eine Runde rumreiten durfte und meist auch wollte. Sogar der Kleinste war mit ein bisschen Hilfe da unterwegs.

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bei dem Stall

Heute war alles etwas chaotischer. War der Tag doch so gut angefangen für mich mit relativ langen Skypegesprächen und „entspannter“ Arbeit, wurde es am Ende doch zu etwas, das man einfach nur vergessen möchte. Leider gibt es noch Probleme, wenn ich beide Kinder habe, da der Kleine sich anders benimmt im Beisein der Schwester. Das hat dazu geführt, dass SB und ich nach einer Stunde mit ihm auf einem Spielplatz spielen (im strömenden Regen bei 7 Grad) komplett durchnässt und durchgefroren waren und er ständig auf fremde Grundstücke oder Trampoline rennen wollte. Es brauchte riesige Diskussionen, Streitereien und eine weitere halbe Stunde, um den Heimweg zu beenden. Zuhause wurde weiter viel geschrien und geweint, es war einfach kein guter Tag mit EL. SB hat dann den Vater angerufen, weil er ein extremes ‚Papakind‘ ist und sehr an diesem hängt, selbst am Telefon hat er geschrien wie am Spieß. Der hat sich dann natürlich aufgemacht von der Arbeit, in dem Gedanken sonst etwas sei los, um seinen Sohn mit Schnuller und Keks in der Hand spielend in einem Versteck zu finden. Im Endeffekt konnte man EL relativ schnell beruhigen, sobald die Schwester außer Sichtweise war. Die Situation hat dann jetzt alle hier fertig gemacht. Es braucht halt doch noch eine Weile, bis sich das mit den Kindern hier einpendelt. Ich habe mich dann erstmal zurückgezogen bis zum Abendessen, Abstand gewonnen und mich beruhigt und beim Essen war die Welt dann auch wieder in Ordnung. Morgen ist ja glücklicherweise Freitag und dann ist erstmal Wochenende. 🙂

Außerdem hat gestern die Mission „Kaddy sucht sich Freunde hier“ begonnen, da man sich doch schnell alleine fühlt, was das Skypen halt nicht ausgleichen kann. Mittlerweile habe ich Kontakt zu zwei ‚deutschen‘ Au-Pairs in anderen Teilen des Landes (Hi, falls ihr beide das lest! c: ). Dazu weiß ich, dass sich nächste Woche entscheidet, ob Mitte Juni ein ukrainisches Mädchen als Au-Pair hier hin kommt (Frage ist, ob sie das Visum bekommt). Mal sehen, wie sich das alles entwickelt.

Und um zum Abschluss meinen Kleinen zu zitieren: „See you, bye!“

 

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