Days #13-17

Hey an die Leute, die das hier wirklich verfolgen. Tut mir Leid, dass seit Dienstag nichts kam von mir. Ich wollte auch oft was schreiben. Und saß davor, um dann aber verzweifelt festzustellen, dass es einfach absolut gar nichts zu erzählen gab. Auch jetzt kann ich nicht zu viel sagen, aber besser als nichts. Also Mittwoch, Donnerstag und (der halbe) Freitag waren wie jeder andere Tag auch. Ich habe ein bisschen hier Ordnung gehalten, den Kleinen eingesammelt (immer allein!- hat auch soweit ganz gut geklappt) und sonst weitestgehend Freizeit gehabt. Freitag Nachmittag/Abend kam zusätzlich eine Freundin plus 12-jähriger Tochter der Gastmutter aus Reykjavik zu Besuch. Das heißt bis heute Mittag (Sonntag) war hier volles Haus, wobei V., der ältere Sohn schon in Reykjavik ist und somit außer Haus. Die waren auch beide sehr nett (und konnten gut englisch ;D ) und der Freitag Abend war ganz schön- haben einfach alle beisammen gesessen, geredet (ich verstehe mittlerweile wenigstens manchmal das Gesprächsthema) und mein „Lieblingsspiel“ Sequence gespielt, aber diesmal ohne Teams, sondern alle einzeln. Sonderlich gut in dem Spiel bin ich leider immer noch nicht!

Das Bild, was jetzt kommt, wurde übrigens um 1:30 aus dem Küchenfenster aufgenommen, um mal zu zeigen, wie „dunkel“ es hier nachts ist. Dunkler wird es nachts nicht, that’s it (jedenfalls wird’s bis zum 21. Juni nichts mehr dunkler 😀 ).

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‚Dunkelheit‘ der Nacht

Samstag war hier ein Fest wegen des Sjómannadagur (Seemannstag), was hier auf der Insel relativ wichtig ist. Morgens war ich mit auf dem Angelwettkampf. Ich habe leider weder Ahnung noch Interesse am Angeln. Demnach war es auch nicht wirklich cool, 50 Leuten bei dem Versuch den schwersten Fisch innerhalb einer Stunde zu fangen, zuzuschauen (insgesamt wurden auch nur 5-6 Fische gefangen). Dann habe ich die Zeit genutzt, bisschen zu skypen und so und war nachmittags nochmal da. Da waren dann leider die Bootstouren schon vorbei und auch das ‚Ich-weiß-nicht-wie-es-heißt‘-Turnier, wobei zwei Menschen auf einer Stange sitzen und sich gegenseitig versuchen, mit einem Kissen ins Meer runterzuschmeißen, schon vorbei (Uhrzeit stand nirgendwo, dachte nicht, dass um 15 Uhr alles rum ist). Viel war nicht mehr los, die Kinder haben irgendwo gespielt und die Eltern Kaffee getrunken. War jetzt nicht unbedingt der spannendste Tag.

Heute war fast noch langweiliger- fast. Bis um 20 Uhr bestand der Tag nämlich wirklich aus im Bett sitzen und ja. Dann habe ich mich aufgemacht zum Heimarklettur aufgemacht. Das ist einer der Berge hier und der einzige der Berge (nicht Vulkane), den man durchaus beklettern kann. Verglichen mit den anderen Bergen gibt es hier eine Art Weg gibt oder wenigstens Leitern um die Steilwände hochzukommen. Anfangs geht es nur über Leitern oder steile Treppen hoch, die Aussicht ist dabei immer schön, auch weil du direkt neben dem Ozean bist. Schafe leben in Island auf allen Höhenlagen und allen Gefällen (wie sonst eher Ziegen) und dort wimmelte es nur vor denen. Danach ist der steilste Teil geschafft, leider erst mit Glück ein Drittel des Weges. Der schlängelt sich dann schön den Berg hoch. Obwohl es stellenweise eine Beleidigung ist, von Weg zu sprechen. Circa 45 Minuten hat mich der Aufstieg gekostet und ich denke, viel schneller kommt man da auch nicht hoch, wenn man nicht querfeldein klettert, sondern den Markierungen folgt. Oben musste ich leider feststellen, dass der Nebel ziemlich aufgezogen ist und man gar nicht weiter als 50 m sieht, womit Fotos sinnlos waren. Dort habe ich mich erst in das Gästebuch eingetragen und mich mit ’nem Mann unterhalten habe, der immer ein Stückchen vor mir gelaufen ist. Der war Isländer und wohnt seit paar Jahren auf der Insel und hatte alles mögliche zu erzählen. Es war auch einfach schön, ein bisschen mit jemandem zu quatschen, auch weil Isländer ein sehr freundliches und interessiertes Völklein sind- wenn auch manchmal sehr überzeugt von ihren Traditionen und sich selbst. Beim Weg runter habe ich festgestellt, dass der Nebel mittlerweile sehr tief hing, sodass ich eigentlich die meiste Zeit nichts gesehen habe. Der Weg war dann auch relativ ‚kurz‘, weil ich auf dem Rückweg eher querfeldein den Berg runtergerutscht bin. Meinen Gasteltern hatte ich Bescheid gesagt, sodass ich abgeholt wurde und beim Warten noch am Meer auf so großen Felsen herumklettern konnte. Auf dem Rückweg musste mir S. natürlich noch den Ort des alljährlichen Festivals auf der Insel hier zeigen, weil das so das ‚Ein und Alles‘ für die hier ist. Das findet immer am ersten Augustwochenende statt, mal sehen ;D.

Abends wurde nur noch ein bisschen Ferngesehen.

Und ja, that’s it. Übrigens gibt es Neuigkeiten:. Mit Pauline sind weitere Wochenenden in Planung. Die Ukrainerin hat das Visum bekommen, d.h es kommt noch ein Au-Pair in den nächsten Wochen her.

 

 

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