Ankunft, Day #1: Beginn des Abenteuers

Hallo erstmal!

Ich hab‘ auf der Seite Über mich schon mal ein wenig geschrieben. Trotzdem wollte ich hier auch nochmal etwas erklären, bevor ich im Blog Abkürzungen oder so nutze! Ich bin Katharina und momentan 19. Nach dem Abi im März wollte ich erstmal weg und Island war dabei immer Traumziel.

So kommt es, dass ich ab Mitte Mai Au-Pair bei einer isländischen Gastfamilie sein werde. Meine Gastfamilie lebt auf der kleinen Insel, Vestmannaeyjar, die nur per Fähre und Flieger erreichbar ist. 3500 Leute leben hier und sonst gibt es außer zwei Vulkanen recht wenig. Ich möchte hier im Blog keine vollen Namen verwenden. Demnach besteht meine Gastfamilie aus Gastmutter A, Gastvater S, einem Mädchen (SB, 9 Jahre) und zwei Jungs (EL, 2 Jahre und VM, um den ich mich aber eigentlich nicht mehr kümmern werde). Den Rest werdet ihr schon herausfinden!

 

Wirklich begann alles am Donnerstag Abend, 19.05.16, mit dem Weg zum Flughafen. Nach vielen Zweifeln, ob ich das wirklich tun sollte, und Problemen mit dem Packen ging es dann doch los zum Flughafen. Pünktlich zur Zeit des Boarding war ich auch da (Tränen vom Abschied da bereits getrocknet… c: ), bis das Ganze allerdings losging, dauerte es und dauerte es. Zuerst wurden wir in einen weiteren Warteraum gelassen und bis wir im Flugzeug wirklich gerollt sind, hätten wir schon lange abgeflogen sein sollen. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob wir überhaupt noch starten würden! Im Endeffekt haben wir statt 22:30 um 22:56 den deutschen Boden verlassen (in kompletter Finsternis, wichtig!).

Allerdings war die Flugzeit statt den angekündigten 3,5h nur knapp bei 3, sodass ich kurz vor Mitternacht (Island ist 2h in der Zeit hinter DE) gelandet bin. Als ich dann das System der isländischen Kofferausgabe (Band hat zwar verschiedene Nummern, die Koffer fahren aber einmal alle Bänder sozusagen ab), ging es weiter. Schon im Flugzeug durfte ich bestaunen, was außerhalb noch deutlicher wurde. Es war taghell, wie vllt. um 18-19Uhr in Deutschland und dunkler wird es auch nicht. Jedenfalls sind wir dann noch von Keflavík, der kleiner Ort mit dem einzigen internationalen Flughafen, nach Reykjavík gefahren, was knapp 45 Minuten Fahrzeit sind, um dort bei Verwandten zu übernachten. Diese konnten beide Deutsch sprechen (okay, eine ist auch Deutsche…), sodass ich verständigungstechnisch keine Probleme hatte.


Day #1

Hier ging es erstmal darum, anzukommen, die Kinder zum ersten Mal zu treffen (ging ganz gut und wir haben gut gespielt und dabei das Wohnzimmer verwüstet) und dann ein bisschen Reykjavík zu sehen, immerhin ging es am nächsten Tag schon weiter.  Das wahrscheinlich bekannteste Wahrzeichen der Stadt, die Kirche Hallgrímskirkja, war leider für Hochzeiten geschlossen und ich habe sie also nur von außen gesehen. Das werde ich aber irgendwann noch nachholen. Dann war die Stadt- und Konzerthalle Harpa dran, die eine unglaublich faszinierende und schöne Bauweise hat und v.a von innen toll anzuschauen ist.

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Harpa
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Aussicht aus dem Gebäude

Danach ging es Enten füttern und ein bisschen Pause machen mit den Kleinen, um danach nach Kópavogur zu einem Leuchtturm zu fahren. Kópavogur liegt wie viele isländische Städte im Ballungsraum Reykjavík und es ist kaum eine Abgrenzung zwischen den Städten zu ziehen..

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Blick vom Leuchtturm aus
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Leuchtturm

Das für mich Faszinierendste war dabei, dass es erstens, komplett menschenleer, abgelegen und damit wie das Ende der Welt war, und dann der nahezu schwarze/graue Sand, der halt komplett aus Vulkangestein eigentlich besteht. Sonst wurde nur noch gegessen und abends Sequence (siehe Bild) gespielt. Ich habe keine Ahnung, ob es das in Deutschland auch gibt oder jemand kennt, in Island ist das wohl echt bekannt.

Danach gab es nur noch eine letzte Überraschung. Warmes Wasser riecht in Island schon ziemlich nach Schwefel, was an der Art des Heizens durch Geothermie liegt.

An sich waren das natürlich nicht so viele Aktivitäten, aber ich war auch mal ganz froh, ein bisschen meine Ruhe zu haben und anzukommen.

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